Freiräume

Freiräume, Privatsphäre, Orte der Gemeinschaft.

Wo, wenn nicht in der Kultivierung angenehmer Rituale und Gewohnheiten, entwickeln sich zwischenmenschliche Beziehungen zur Gemeinsamkeit? Und wann, wenn nicht im Alter, braucht auch »der Mensch mit sich allein« jederzeit die Möglichkeit, individuelle Rückzugs- und Freiräume zu nutzen? Die Gestaltung des eigenen Wohnraums ist in unserer Kultur zu einem unverzichtbaren Teil der Identität geworden. »Zeige mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist« – dies wäre eine durchaus akzeptable Variante einer bekannten Redensart. Wie selbstverständlich sieht man jedem Zimmer unseres Hauses sofort die individuelle Note der Bewohnerin oder des Bewohners an. Persönliche Möbel und Gegenstände ermöglichen in größtmöglichem Umfang eine Weiterführung des eigenen Wohn- und Lebensstils – und die Kultivierung von Erinnerungen.
Eigenes mitbringen.
Und die Regie behalten.

Lebensqualität – das bedeutet heute für Menschen bis ins höchste Alter zuallererst: selbst die Regie behalten. Aktivierung, vor allem aber Selbstbestimmung und Mitgestaltung des gemeinsamen Alltags bilden im Kaiserin-Friedrich-Haus die obersten Maximen der konsequent auf Freiwilligkeit aufbauenden Angebote im Tagesablauf.